JBO Jugendblasorchester Bernsdorf e.V. ONLINE
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JBO
Unsere Heimat: Bernsdorf, Die Chronik des Orchesters Konzerte,  Probentermine, Nachwuchsorchester Resonanz  des Publikums 40 Jahre JBO - Ein Verein und seine Musik Bilder von Reisen und Auftritten


Amtsblatt der Gemeinde Bernsdorf, Ausgabe August

Musikalischer Höhepunkt des Jahres: 7. Saxoniade

Die 7. Saxoniade ist Geschichte und kann für Musikanten, Zuschauer und Organisatoren als voller Erfolg verbucht werden. Viele Gäste machten regen Gebrauch von den einzelnen Veranstaltungen des internationalen Festivals und trugen mit ihrer Begeisterung und ihrem Applaus zum Gelingen bei. Ein ganz besonderes Highlight war auf jeden Fall wieder die große "Musikschau der Nationen", bei der alle teilnehmenden Orchester auf dem Altmarkt in Hohenstein-E. aufmarschierten, gemeinsam spielten und sich auch einzeln dem Publikum mit einem Stück präsentierten. Aber erwähnt werden soll auch die Preisverleihung auf dem Pfaffenberg.
Besonders für die Orchester war dieser Abend mit Spannung verbunden, denn erst dort erfuhren sie, ob ihre Vorbereitung auf das Wertungsprogramm intensiv genug und erfolgreich war. Die Bernsdorfer starteten auch zur diesjährigen Saxoniade wieder in der höchsten Leistungsstufe - übrigens als einzigstes Orchester. Trotzdem war es für unser JBO ein "Härtetest", denn bei der Saxoniade geht es ja bekanntlich nicht um Platzierungen, sondern um Prädikate und Preise. Aber das angespannte, z.T. nervenaufreibende Proben im Vorfeld hatte sich gelohnt, Musiker und Dirigent waren zu Höchstform aufgelaufen: Das JBO Bernsdorf wurde mit dem Prädikat "Mit Auszeichnung bestanden" geehrt und erhielt ein "Goldenes Diplom". Doch nicht nur das Wertungsprogramm war erfolgreich. Das Orchester konnte sich gemeinsam mit seinen Majoretten von der Musikschule Cheb über einen Sonderpreis für die beste Musikschau freuen. Traditionell klang das Festival mit einem großen Konzert bei uns in der Bernsdorfer Naherholung aus. Sechs der insgesamt acht Orchester gestalteten vor einer imposanten Zuschauerkulisse und bei herrlichstem Wetter ein dreistündiges Blasmusikfeuerwerk, für das sie reichlich mit Applaus belohnt wurden. Der Besuch dieser Abschlussveranstaltung war kostenlos, aber dennoch gaben viele freiwillig etwas in die "Spendentuba" und damit den ausländigen Orchestern einen z. T. sehr nötig gebrauchten Geldbetrag mit auf die Reise. Wer weiß, vielleicht entscheiden sich einige Orchester nicht nur wegen des rundum gut organisierten Musiktreffens, sondern auch wegen dieser kleinen Geste der Freundschaft für eine erneute Teilnahme an der Saxoniade.
Sabine Kühnert

Freie Presse Montag, 14.07.03

Bulgaren nehmen Goldenes Diplom mit heim
Die 7. Saxoniade ist Geschichte - Einheimisches JBO aus Bernsdorf heimst gleich zwei Preise ein - Organisatoren: "Alles planmäßig verlaufen"
Von Cornelia Kunze, Ulrich Hübler und Viola Heidrich

Keine Frage, den Bulgaren hat's zur Saxoniade gut gefallen. Das Gemeindejugendblasorchester aus Trojan war zum ersten Mal dabei und hat sich auch gleich in seiner Kategorie Unterstufe ein Goldenes Diplom erspielt. In Callenberg, ihrer Gastgebergemeinde zogen sie gestern Vormittag noch einmal alle Register und bedankten sich mit den Titeln ihrer Wertungsspiele samt dem Auftritt der kurzberockten Majoretten mit einem Konzert
Unter den Zuhörer war auch ein Hohenstein-Ernstthaler, Komponist Horst Häupl. Nicht nur, dass zwei Stücke von ihm während der Saxoniade gespielt worden waren - er schenkte dem Orchester einige seiner Noten, die er für verschiedene Instrumente geschrieben hatte.
Auch eine Überraschung hatten die bulgarischen Musiker parat: Mit einem kurzen musikalischen Ständchen gratulierten sie Marita Lindner, Gemeinderätin und zugleich Betreuerin der Orchesters während der Saxoniade, zum Geburtstag.
Übernachtet hatte das Orchester in der Turnhalle. Problemlos, denn Callenberg war nicht zum ersten Mal Gastgebergemeinde während einer Saxoniade. Abreise war gestern Abend für die aus Trojan - was etwa vier Stunden von Vorna und zwei Stunden von Sofia entfernt liegt - kommenden Musiker noch nicht angesagt. Bürgermeister Jürgen Lindner kündigte an, dass man sich am Abend noch mit einem kleinen Fest verabschieden wolle.
Acht Orchester aus Bulgarien, Polen, Ungarn, Litauen, Russland, der Slowakei und aus Deutschland nahmen an den vergangenen vier Tagen an dem Festival für Jugendblasorchester teil. Hohenstein-Ernstthals Oberbürgermeister Erich Homilius, der die Orchester am Freitag in ihrer Landessprache begrüßt hatte, sah darum im verbindenden Gedanken des Festivals auch ein "Signal für die Osterweiterung der Europäischen Union im Mai kommenden Jahres". Und Lob gab es auch von Vize-Regierungspräsident Christian Wehner: "Wer hätte gedacht, dass sich dieses Festival zu solch einer Tradition entwickeln würde."
Glücklich war auch Eveline Rittmüller, Mitarbeiterin des Organisationsbüros: "Es lief alles planmäßig, schon die Anreise lief wie ein Uhrwerk. Die ersten waren am Freitag um 7 Uhr da, die letzten pünktlich 11 Uhr." Zur Eröffnungsveranstaltung am Donnerstagabend in Zwickau, wo die Big Band der Bundeswehr spielte, sei eine super Stimmung gewesen. Zweimal konnte nach den Wertungsspielen ein goldenes Diplom vergeben werden: In der Kategorie Unterstufe an das JBO Trojan und in der Höchststufe an das JBO Bernsdorf. Letzteres holte sich auch noch den Sonderpreis "Beste Show mir Majoretten".

Sachsenring Blick

Blasmusik der Nationen

Drei Tage lang Blasmusik pur gab es in und um Hohenstein-Ernstthal zu erleben. Die nunmehr 7. Saxoniade brachte acht Jugendblasorchester aus sieben Nationen in die Region. Einer der Höhepunkte war die Musikschau der Nationen auf dem Altmarkt. Durch das dichte Spalier der vielen Besucher zogen die am Wettbewerb teilnehmenden Orchester über die Dresdner Straße auf den Marktplatz. Dort stellten sich die Klangkörper mit einem Kurzprogramm vor. Das Highlight was das gemeinsame Musizieren. Zum Auftakt gab es den Steigermarsch, dirigiert von Wolfgang Uhlig, dem Leiter des Jugendblasorchesters Bernsdorf. Freitags und Samstags fanden in der Glauchauer Sachsenlandhalle die Wertungsspiele statt. In vier Kategorien traten die Jugendblasorchester an, wobei Pflicht ebenso gespielt werden mussten wie ein Wahltitel. Die Juroren vergaben zwei Goldene Diplome. Das erste ging an das Orchester aus dem bulgarischen Trojan in der Unterstufe. Das Goldene Diplom in der Höchststufe erhielt das Jugendblasorchester Bernsdorf, welches als einziges Jugendblasorchester der Region an der Saxoniade teilnahm. Die Bernsdorfer erhielten auch einen der beiden Sonderpreise für die beste Show mit Majoretten. Die Übergabe erfolgte am Samstagabend auf dem Pfaffenberg. Am Sonntag standen mehrere Dankeschön-Konzerte in den gastgebenden Kommunen sowie der Ausklang der Saxoniade im Bernsdorfer Naherholungsgebiet auf dem Programm.

Freie Presse Freitag, 11.7.03

Die Musiker der Saxoniade reisen an

Fast kein Durchkommen war gestern zeitweise auf der Hohenstein-Ernstthaler Schulstraße, als die ersten Teilnehmer der 7. Saxoniade mit ihren Bussen anreisten. Heute bestreiten die ersten vier Orchester in der Sachsenlandhalle in Glauchau ihre Wertungsspiele (Beginn 10 Uhr, Ende gegen 12.30 Uhr). Heute Abend 19 Uhr treten alle acht teilnehmenden Klangkörper und Majoretten gemeinsam auf - zur Musikschau auf dem Hohenstein-Ernstthaler Altmarkt. Morgen folgen weitere Wertungsspiele, darunter um 11.30 Uhr für das JBO Bernsdorf. 18.30 Uhr werden auf dem Pfaffenberg die Preise verliehen. Dankeschönkonzerte in der Region Hohenstein-Ernstthal gibt es heute 10.30 Uhr auf dem Parkdeck durch das JBO Kosice und am Sonntag 10.30 Uhr auf dem Dorfplatz Callenberg durch das JBO Trojan. Traditionell erfolgt der "Heitere Ausklang" der Saxoniade am Sonntag 15 Uhr im Naherholungsgebiet Bernsdorf